Rumo Wolf

Nachtschulschüler


Das ist mein Kamin. Jaaaaaa hier kommen alle Geschichten und so.....Märchenstunde.

Ich versuche,  jeden monat hier eine Geschichte hiereinzubringen, bald kommt die erste. Freut euch drauf!Übrigens, hinter euch steht ein Sofa und Plätzchen!

Intro

 

 

Silberne und goldene Schuppen, jede einzelne so groß wie der Arm eines Kriegers. Sie glitzerten und funkelten wie ein klarer Sonnenaufgang auf dem Wasser. Ein kräftiges, riesiges Haupt, die roten, feurigen Augen weit geöffnet, ein Rachen, der ein halbes Heer verschlingen könnte mit Zähnen aus einem funkelnden Weiß.

Der wendige, beschuppte Leib, die riesigen Flügel mit der Farbe der Sonne, sehnig und in vollendeter Schönheit.

Riesige Tatzen, mit Krallen, die ohne Probleme jedes Lebewesen aufschlitzen könnten. Der Schwanz von hellem strahlenden Gelb zu dunkelem Violett. Ein riesiges, wunderschönes Geschöpf, geboren, um den Himmel zu bewachen, ausgerüstet mit heißem Feuer, dass herabfährt und alles verschlingt, was ihm in den Weg kommt.

 

 

 

  1. Kapitel

 

 

 Als der Morgen graute und die Letzten Schatten der Nacht von der Dämmerung fortgescheucht wurden, kamen sie. Die Hufen der Pferde schlugen gegen die Steine der Gassen. Überall schauten Frauen und Kinder aus Fenstern und Türen und Jubel brach aus, als sie die zurückkehrenden Soldaten erkannten.

Die Menschen strömten auf die Straßen, überall wurden banner von Hiroka gehisst, ein goldener Drache auf grünen Hügeln. Auf dem Marktplatz vor dem Tor zur Burg zügelten sie ihre Pferde und stiegen ab. Sofort wurden sie von einer von Menschen überschwemmt, Kinder, die an ihren Vätern hochsprangen, Mütter, die ihre Männer umarmten. Die Strahlen der aufgehenden Sonne tauchten die Szene in weiches Licht. Überall waren Freudentränen und Herzhafte Begrüßungen, der Platz hallte wieder von Rufen und Lachen.

Am Rande der Platzes saß Jacopo auf einem Faß und beobachtete die Menge. Er erwartete keinen Vater, er hoffte auf kein Glückliches Wiedersehen. Der Letzte krieg hatte seinen Vater geholt, ebenso wie seinen Bruder. Wie oft hatte er sich früher darauf gefreut, auch in den Krieg ziehen zu dürfen und siegreich wieder zurückzukommen, bejubelt von allen ...

Jetzt fürchtete er sich nur noch davor, dass die Soldaten ihn holen kommen.

Seit sein Vater Tod war, musste er seine Familie ernähren. Doch er hatte nie irgendein Handwerk gelernt, weshalb er sich auf die Dieberei verlegte.

Jacopo verriet seiner Mutter nicht, woher er das Geld für Brot und Gemüse hatte, oder warum er manchmal die ganze Nacht wegblieb und erst am Morgengrauen zurück in die Hütte kam. Es würde ihnen nur noch mehr Sorgen machen. Aber soblad er genug Geld für seine Schwester gespart hatte, wollte er sie zu einer Näherin schicken, die sie aussbilden konnte. Seine Mutter lag, seit dem Tod seines Vaters nur noch im Bett, fühlte sich zu schwach um aufzustehen.

Jacopo hatte gemerkt, dass ihm in letzter Zeit das töten und rauben immer leichter gefallen war. Seine Opfer bemerkten ihn meistens erst, wenn sie sein Messer in der Brust stecken hatten. Ab und zu überkam ihm ein schlechtes Gewissen, wenn er an die Familien der Männer dachte, die sich zuhause die Augen ausweinten.

Aber sobald er wieder einen dieser reichen, fetten Männer sah, verging das Mitleid und Zorn kam in ihm auf.

Er seufzte, rutschte vom Fass und drängte sich in die Menge. Direkt vor ihm stand ein Soldat, an seinem Gürtel hing ein prall gefüllter Geldbeutel. Er war nur mit einem Lederband befestigt, also kein Problem für sein Messer. Der Soldat unterhielt sich wild gestikulierend mit seinen Freunden über die Männer, die er getötet hatte. Jacopo schob sich and den Mann heran und zückte sein Messer. Er bemühte sich, möglichst unauffällig zu sein als er sich an sie heranschlich. Als er genau hinter ihm stand, ergriff er vorsichtig den Geldbeutel.

 

 

 

 

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